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Blackout Age – Ein Survival Spiel fürs Smartphone

Blackout Age – Ein Survival Spiel fürs Smartphone

Als ich mir überlegt hatte, wer denn potenzielle Leser meines Romans „Ohne Strom – Wo sind deine Grenzen?“ sind und wie ich mehr davon erreichen könnte, kam mir irgendwann die Idee, dass man daraus ja auch ein Survival-Game für den Browser oder das Handy machen könnte. Ähnliches gibt es ja bereits für „The Walking Dead“ und ich überlegte mir, was so ein Spiel bieten müsste.

Cool wäre es, wenn der Spieler in seiner eigenen Stadt oder seinem eigenen Dorf spielen könnte, was technisch keine allzugroße Hürde sein sollte. Wie in jedem Survival-Game müsste der Spieler Ressourcen suchen, um überhaupt überleben zu können. Wasser, Nahrung und Medikamente. Aber wie erhält man den Spielspaß? Der Aufbau postapokalyptischer Ordnungen wäre aufwendiger und ich parkte die Idee erst mal. Und genau an der Stelle kam mir die Idee zu schauen, ob es nicht schon entsprechende Spiele gibt und zu meiner Überraschung fand ich direkt zwei!

„Survive the Blackout“, für den PC, zu dem ich in einem Beitrag noch berichten werde, und „Blackout Age“, das für iOS und Android verfügbar ist. Beides habe ich installiert und die App für iOS auch einige Wochen gespielt.

Als Ursache für den Stromausfall dient eine Alieninvasion, die auch die Hintergrundgeschichte bildet, da der Spieler möglichst viel über die Aliens herausfinden soll.

Ich habe „einfach drauf los“ gespielt, wodurch ich mir wohl das ein oder andere schwerer gemacht habe als nötig. Man lässt die eigenen Spielfiguren (Überlebende) einige Monate nach dem Blackout zunächst in der eigenen Nachbarschaft plündern. Wichtig dabei ist es, dass die Survivor jeden Tag Wasser und Nahrung benötigen. Durch den eingeschränkten Platz im Rucksack (während der Plündertouren) und im Lager lässt sich der Vorrat nur endlich aufstocken. Man findet auch viele andere Gegenstände, auch Waffen, die man braucht, um gegen Aliens kämpfen zu können. Durch diese Kämpfe oder Training im Stützpunkt (den man auch verlagern kann) kann man die Kräfte der Figuren ausbauen. Allerdings werden mit den Figuren auch die Aliengegner stärker und auch der Ausbau des Stützpunktes wird schnell vom höheren Bedarf geschluckt. Hier wird eindeutig auf das Belohnungszentrum der Spieler gezielt, denn man hat das Ziel immer fast in Reichweite. Kommt man ihm aber näher, rückt es wieder etwas von einem weg.

Das Team aus Survivern lässt sich im Laufe des Spieles auch erweitern, versorgt man seine Figuren nicht richtig oder sind die Verletzungen zu groß, sterben sie.
Missionen und Tagesaufgaben, die ich in den ersten Spielrunden ignoriert habe, ermöglichen einen schnelleren Fortschritt. Bei den Missionen wird die Hintergrundgeschichte weitergesponnen.

Teleportsteine ermöglichen den Wechsel in eine andere Stadt (und wieder zurück), womit man „mal eben“ auch in anderen Orten plündern kann. Gerade hier fällt dann auch auf, dass auch andere Spieler aktiv sind, denn es wird anzeigt, wann ein Gebäude das letzte Mal geplündert wurde (und von wem).

Man spielt in Runden, die nach einer bestimmten Zeit freigeschaltet werden (bis zu fünf Runden stehen einem am Spielanfang offen, danach muss man eine halbe Stunde oder Stunde warten, bis die nächste freigeschaltet wird.

Das Spiel lässt sich komplett kostenlos spielen, man kann sich aber durch das Schauen von Werbung Credits erwerben, mit denen man einige Items (oder eine neue Spielrunde) schneller kaufen kann. Diese Credits lassen sich auch kaufen, das Game ist aber auch ohne diese spielbar.

Es gibt wohl auch Möglichkeiten, mit anderen Spielern zu kooperieren, das habe ich allerdings noch nicht getestet.

Tatsächlich ist „Blackout Age“ ein Spiel, ähnlich wie ich es mir vorgestellt habe. Im eigenen Ort (oder einer Stadt, die man kennt) zu plündern, macht am Anfang echt Spaß und gerade die Aufgaben lassen sich mit guter Ortskenntnis (denn Banken, Krankenhäuser, Polizeistationen, Geschäfte werden auch übernommen) besser lösen.

Was mir nicht gefällt ist die Alienstory im Hintergrund, die vermutlich aber praktische Gründe hat: Würde man gegen andere Plünderer um die knappen Ressourcen kämpfen, verlieren und den eigenen Fortschritt verlieren, würde das Spiel an Attraktivität verlieren. Und sicherlich tut es der Freigabe auch gut, dass man Aliens und keine Menschen tötet.

Für „Zwischendurch“ auf alle Fälle ganz nett, bei mir hat irgendwann der Spielspaß nachgelassen. Das mag aber auch daran hängen, dass ich a) die Alienstory nicht so mag (ja, ich schrieb das bereits) und b) ich ein klein wenig eifersüchtig bin, dass es das Spiel schon gibt. Da es kostenlos zu spielen ist, ist es auf alle Fälle einen Versuch wert.

Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.blackoutage.game&hl=de&gl=DE
Appstore: https://apps.apple.com/us/app/blackout-age-rpg-survival-game/id1461082618
Twitter: https://twitter.com/blackout_age
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Webseite: https://blackoutage.com/

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